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Die Bewerbungsmappe Eine Bewerbung erfolgt in den meisten Fällen mittels Bewerbungsmappe. Doch woraus besteht eine Bewerbungsmappe? Deckblatt Das Deckblatt hat bei der Bewerbungsmappe die Funktion eines Titelblatts und ist mit dem Cover eines Buches zu vergleichen. Auf dem Deckblatt sollten Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse vermerkt sein. Anschreiben Achten Sie bei der Erstellung des Anschreibens darauf, dass Sie wirklich einen Bezug zum Stelleninserat herstellen. Verwenden Sie keinesfalls ein und dasselbe Anschreiben für alle Ihre Bewerbungen. Gehen Sie auf die Anforderungen im Stelleninserat ein und zeigen Sie Ihre Qualifikationen und Kompetenzen auf. Das Anschreiben zeichnet sich dadurch aus, dass es kurz und klar formuliert ist und nicht länger als eine Seite ist. Normalerweise endet ein Anschreiben mit der Bitte um ein persönliches Gespräch. Vergessen Sie keinesfalls Ihre Unterschrift am Ende des Briefes. Beim Anschreiben ist es noch sehr wichtig, dass Sie auf die Anrede achten. Informieren Sie sich, wer Ihre Bewerbung lesen wird und sprechen Sie ihn/sie direkt an. Z. B. „Sehr geehrter Herr Dr. Müller!“. Formulierungen wie zum Beispiel „Sehr geehrte Damen und Herren!“ sollten Sie unbedingt vermeiden. Lebenslauf bzw. beruflicher Werdegang Der Lebenslauf bzw. die Übersicht über Ihren beruflichen Werdegang ist eigentlich das Wichtigste in Ihrer Bewerbungsmappe. Dies heißt aber nicht, dass man die anderen Teile vernachlässigen sollte bzw. darf. Auf dieser Seite oder Seiten (max. drei bis vier) können Sie sich und Ihren bisherigen Karriereverlauf präsentieren. Inhaltlich kann der Lebenslauf folgende Bestandteile aufweisen: - Informationen über die Person
- angestrebte Position
- beruflicher Werdegang
- schulische und berufliche Ausbildung
- Weiterbildung
- Engagement und
- Hobbys.
Dies sind nur einige Beispiele für die inhaltliche Gestaltung. Wie Sie die einzelnen Bestandteile betiteln ist grundsätzlich Ihnen überlassen. Sie können durch kleine, aber feine, Zusatzqualifikationen auf sich aufmerksam machen. Bei den Hobbys gilt: Sie sind nur dann von Interesse, wenn sie auch in irgendeiner Art mit dem Job zu tun haben, oder außergewöhnlich sind (z. B. ein Ehrenamt in einem sozial-engagierten Verein o. Ä.). Wichtig ist, dass Sie sich für die Erstellung des Lebenslaufs besonders viel Zeit nehmen (Dies gilt eigentlich für die gesamte Bewerbungsmappe, da dies ja Sie und Ihre Arbeitshaltung wiederspiegelt). Der Lebenslauf sollte ebenfalls (wie das Anschreiben) Ihre Unterschrift aufweisen. Arbeits- und Ausbildungszeugnisse Zum Schluss der Bewerbungsmappe sind die Arbeitszeugnisse, Bestätigungen, Zertifikate etc. zu finden. Achten Sie auch hier auf eine ansprechende Form und logische (vielleicht chronologische) Sortierung. Bei Zeugnissen gilt: Legen Sie immer das höchste Abschlusszeugnis bei – kein Arbeitgeber/keine Arbeitgeberin interessiert sich für Ihr Volksschulzeugnis. |